You are currently browsing the category archive for the 'Depeche Mode' category.


Synth: Arturia Jupiter-8V

E-Gitarre aufgenommen mit Guitar Rig 3

DM-Fans gelten nicht zu unrecht als die vielleicht begeistertsten und treuesten Fans überhaupt. Die Band hat etwas Magisches und ein Konzert hat meist regelrecht den Beigeschmack eines Gottesdienstes an sich. Wie sehr die Musik verehrt und gelebt wird, sieht man auch an regelmäßig stattfindenden Depeche-Mode-Parties, wo bis in die Morgenstunden zu DM-Songs (und zur Musik von ähnlichen Bands) getanzt wird.

Jetzt haben drei Filmemacher versucht, dieses Phänomen einzufangen und einen Dokumentarfilm über Fans von Depeche Mode gedreht. Hier die Website! Auch eine interessante Diskussionsrunde (u. a. mit Ex-Bandmitglied Alan Wilder) ist auf der Website (und auch hier) zu sehen:

dM_fragile tensionAuf die Internetplattform flickr wurden vor wenigen Tagen Fotos vom Videodreh des bald erscheinenden Depeche-Mode-Clips hochgeladen. Der Inhalt des Videos wird u. a. aus einem Leichtathleten bestehen, der in Olympia-Ästhetik verschiedene Figuren demonstriert. Auch eine Athletin, welche in stilvoller Weise Kunststücke vorführt, befindet sich auf den Aufnahmen.

Von den Bandmitgliedern ist nichts zu sehen. Depeche Mode führt damit voraussichtlich das Konzept der vorangegangenen Videos fort und setzt nicht sich selbst (die Bandmitglieder), sondern den/die Menschen generell, seine/ihre Motive, (innere) Bewegtheiten und diesmal voraussichtlich vor allem, menschliche Ausdrucksformen als Hauptmotiv ein. Auch letztere bilden eine visuelle Ergänzung zu diesem sehr spirituellen Album.

Vielfach kritisert wird, dass die Band in den aktuellen Videos sehr stark in den Hintergrund tritt. Doch damit wird – in dieser Offensichtlichkeit – etwas  Bestimmtes impiziert: „Sounds of the universe“ (Anm.: Titel des Albums) einschließlich der Tour(-ästhetik) und den dazugehörigen Veröffentlichungen und Produktionen steht nicht nur für eine Band, es steht auch nicht für ein Klischee, nein, es steht für Menschen an sich und auch für eine sich immer weiter bildende Bewegung bzw. Generation (u. a.: „there’s something mystical in our genes“).

Ich bleibe dabei: Das aktuelle Material ist in seiner Gesamtheit konzeptioniert und Depeche Mode setzen damit, nach 29 Jahren kreativem Schaffen, einen weiteren Höhepunkt in ihr Gesamtkunstwerk. Und das in einem Rahmen, in dem es die Band in gelungener Weise schafft, sich noch einmal neu zu erfinden (nicht zuletzt im Sound des Albums). Genial!

dave gahan in paris

Dave Gahan, charismatisch wie kaum zuvor

Falls es jemand bisher übersehen hat: Diese Band ist in diesen Tagen dabei, sich endgültig in die absolute Oberliga zu begeben.

Mit den in Unaufdringlichkeit gehaltenen und dennoch vor Authenzität, Substanz, Spiritualität, Intelligenz und Qualität strotzenden neuen Songs ist seit einiger Zeit die aktuelle Tournee im Gange.

Besonders ansprechend ist der sehr ästhetisch gestaltete Bühnenaufbau und die, sich fernab der Klischees, welche die Band seit langem begleiten, bewegenden Videos, die während der Performance großflächig gezeigt werden.

Gute Fotos vom Konzert in Paris (27. Juni) gibt es hier.

Im Internet kursieren bereits viele Videos, die von Konzertbesuchern gefilmt wurden. Sehr aussagekräftige Live-Mitschnitte hat YouTube-User puppylovesyouandme online gestellt. Im Folgenden eine Auswahl:

Depeche Mode kehrten am 8. Juni in Leipzig nach einer knapp einmonatigen Unterbrechung der aktuellen Tournee auf die Bühne zurück! Hier ein Bootleg-Video des Songs „Come back“, gefilmt von einem Konzertbesucher (Menace39):

Statement vom 28.05.2009, zu lesen auf: www.depechemode.com

Es bleibt nur, Dave eine gute Erholung und keine weiteren Komplikationen  zu wünschen!

Martin L. Gore und Dave Gahan bei der ECHO-Verleihung in Berlin

Martin L. Gore und Dave Gahan bei der ECHO-Verleihung in Berlin

Es ist schon lange bekannt, dass sich zwei der Bandmitglieder von Depeche Mode, Hauptsongwriter Martin L. Gore und Frontmann Dave Gahan, öfters mal in die Haare kriegen. Andererseits gestaltet sich ihre nunmehr bereits 29-jährige Zusammenarbeit als sehr erfolgreich und die Band Depeche Mode besitzt längst  Kultstatus.

Martin L. Gore sagte dazu kürzlich in einem Interview (Quelle: http://www.laut.de/vorlaut/feature/21546/index.htm): „Er (Anm.: Dave Gahan) hat diese mächtige Stimme, diesen Bariton, und wenn darüber dann meine eher dünne, weiche, oder wie immer man es nennen will, wenn beide Stimmen zusammen kommen, funktioniert es sehr gut. Die beiden Frequenzen ergänzen sich offenbar ziemlich gut.“

Dave Gahan sprach darüber, in seiner gewohnten Art, noch deutlicher: „Mit ihm (Anm.: Martin L. Gore) fühle ich mich irgendwie tief verbunden. Das ist nicht etwas, worüber wir sprechen, und ich weiß nicht genau, ob es ihm auch so ergeht. Dennoch habe ich dieses Gefühl, dass wir füreinander gemacht sind. Es ist eine Art ungeschriebenes Gesetz des Universums, dass wir zusammen Musik machen müssen.“, Quelle: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-15/artikel-2009-15-8-fragen-an-dave-gahan.html.

Auf der aktuellen Single „Wrong“ ist gut hörbar, wie die beiden Gesangsstimmen miteinander harmonieren. Das Album „Sounds of the universe“ erscheint in wenigen Tagen.

Ich habe mich daran gemacht, die Akkorde vom neuen Song „Hole to feed“ (written by Gahan/Eigner/Phillpott) herauszufinden. Die beiden bisher an die Öffentlichkeit gelangten Versionen unterscheiden sich.

Demo-Version (Edit: die erste an die Öffentlichkeit gelangte Demo, nicht die vom Box-Set!):

Intro:  Dm – F – Am

Strophe:  Dm – F – Am

Refrain:  C – Gm – Dm – C

Bridge:  Am – F – C – F

Outro:   Dm

Album-Version:

Intro:  Dm

Strophe:
Teil a:  Dm – F – Am
Teil b:  Dm – E

Refrain:  C – Gm – Dm – C

Bridge:  Am – F – Gm – A#

Outro:   Dm

Sollten irgendwem Fehler aufgefallen sein, bitte ich um einen Kommentar… :-)

Dieses Video wird wohl eines der Studio-Session-Videos sein, die am 20. April auf DVD (Deluxe Edition des neuen Albums) erscheinen werden. Der Sound und die Performance sprechen für sich!

TV-Screenshots des glamurösen und energiegeladenen Auftritts bei der ECHO-Verleihung in Berlin (21. Februar 2009). Dave Gahan, der auffallend viel mit seinen Armen gestikulierte, lieferte eine sehr ästhetische und vielseitige Performance in seinen körperlichen Ausdrücken.

dave

dave_b

dave

dave_b

dave_b

fletch_b

dave_b

dave_b

davechristian1

Statistik

  • 2,055 Aufrufe